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„Party“-Drogenkonsum

Allgemeine Tipps

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Konsumenten von Ecstasy und anderen Designer- oder Party-Drogen sollten, wenn sie schon nicht auf diese Stoffe verzichten wollen oder können, zumindest einige Grundregeln für einen weniger schädlichen Konsum (Definition safer use) beachten. Die wichtigsten Punkte, die in verschiedenen Situationen bedacht werden sollten, werden in knappen Worten skizziert.

Kapitelübersicht

Allgemeine Hinweise

Die „ User-Tipps“ sollen keinesfalls den Eindruck erwecken, als sei der Konsum von Ecstasy bei Beachtung dieser Regeln völlig unschädlich. Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass jeder Suchtstoff den menschlichen Körper auch negativ belastet. Daran kann auch ein sehr umsichtiger Konsum der Rauschmittel nichts ändern.

Dennoch wird hier der Realität Rechnung getragen, dass viele Menschen sich in der Abwägung der Lebensrisiken aus vielerlei Gründen für einen Suchtstoffkonsum entscheiden. Ihnen seien die positiven Wirkungen der Stoffe gegönnt. Die negativen und ungewollten Wirkungen sollten möglichst ausgeklammert werden. Dabei kann das Beachten folgender Vorsichtsmaßnahmen behilflich sein. Eine Garantie sind sie aber nicht.

Außer den Usern selbst, muss sich immer auch ein soziales Umfeld zum Suchtstoffkonsum eines Menschen oder zu einer beginnenden bzw. manifestierten Abhängigkeit verhalten. Auch für diese Menschen sind im folgenden Kapitel einige Aspekte zusammengetragen.
Um es auch gesagt zu haben: Bei allen Ecstasy-Wirksubstanzen handelt es sich um verbotene Wirkstoffe. Jeglicher Handel und Besitz dieser Stoffe birgt das Risiko der strafrechtlichen Verfolgung.

Die im ersten Teil zusammengefassten Tipps für User und deren sozialem Umfeld basieren auf drei Grundannahmen, die sich auf alle Suchtstoffe beziehen, egal ob es sich um Alkohol, Heroin, Kokain, Medikamente oder einen der vielen anderen Suchtstoffe handelt.

Perspektiven schaffen

Wie jeder Film, den man öfter gesehen hat, wird auch der Definition E-Film früher oder später langweilig. Das ist ein guter Grund aufzuhören! Wenn der Mond voll ist, nimmt er ab, lautet ein altes chinesisches Sprichwort, welches hier sehr passend ist.

Eine gute Gelegenheit, über eigene Perspektiven nachzudenken und Ziele neu abzustecken. Der Stellenwert von Partys, Drogen und Musik wird sich verändert haben. Dazu sollte man sich entsprechend neu positionieren.

Leitfragen dazu könnten sein:

Wenn dann die Antwort lautet: Das ist es jetzt nicht mehr! Es kommt ein neuer Traum, der alle Kräfte und Energien bindet. Dann wird der E-Film schnell zur Erinnerung, die einem nur noch ein müdes Lächeln wert ist. Dann ist es an der Zeit, sich um andere Träume zu kümmern, damit sie nicht unbemerkt vorüberziehen [vgl. Eve & Rave: „Partydrogen“, 1994].

Wer dennoch weiter konsumiert, läuft verstärkt Gefahr, den „point of no return“ zu überschreiten und abhängige Strukturen zu entwickeln. Auch das Risiko, in eine anhaltende depressive Grundstimmung zu verfallen, erhöht sich.

Diesem Dilemma ist mit einem Mehr an Suchtstoffkonsum oder Mischkonsum nicht zu entkommen. Man wird nur zunehmend unzufrieden und unkonzentriert. Wenn man viel Pech hat, bekommt man auch noch Ausschläge oder Pickel im Gesicht, und all die schönen Träume bleiben Träume. Drogen realisieren sie nicht, und Probleme lösen sie auch keine.

Weiterführende Informationen

Stand: Juli 2006

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